Hier ein kleiner Nachschub mit noch ein paar mehr Bildern und dem Streckenverlauf von unserer Tongariro Crossing Tour.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Mittwoch, 7. Januar 2009
Kiwi 301
Und noch ein Nachschlag für alle die vorhaben, hier ihr Englisch aufzuschlechtern, äh, -bessern. Dieser Clip hat in Youtube ziemlich schnell die 3-Millionen-Zuschauer-Grenze überschritten, da er den Kiwi-Slang (hauptsächlich den der Maori/Pacific-Islander Jugend) ziemlich niedlich auf die Schippe nimmt.
Kleiner Hinweis: "Sweet as" ist die typische Redewendung für "Super" oder "Toll". Das kann zugegebenermaßen beim ersten Mal schon etwas seltsam wirken. Dazu hat Chad uns gestern eine Geschichte erzählt, als er nach einiger Zeit Aufenthalt in Neuseeland zurück in Amerika den Satz „When you are going downhill and they take a photo of you (Achterbahn), you look dumb as” von sich gab und daraufhin peinlich berührte Gesichter erntete („Dumbass”? Das sagt man doch nicht…).
Donnerstag, 1. Januar 2009
Frohes Neues
Da ist es wieder passiert – so schnell, dass wir es fast nicht bemerkt haben: Ein neues Jahr ist da. Zum Glück waren Kathrins Eltern da und wir sind mit ihnen raus zum Northshore, um das Feuerwerk am Skytower zu verfolgen. Sonst hätten wir den Übergang wahrscheinlich komplett verpasst und würden immer noch 2008 in Briefen und Formularen schreiben.
In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Blog-Verfolgern ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 20089.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Kiwi geht auf Reisen
Hallo. Ihr kennt mich wahrscheinlich noch nicht. Ich wohne noch nicht lange bei Kathrin und Stefan. Um genau zu sein, erst seit einigen Wochen. Stefan hatte mich adoptiert, weil ich so verloren am Flughafen ausgesehen habe, und Kathrin hat mich sofort ins Herz geschlossen. Und so war es auch selbstverständlich, dass sie mich mit in den Urlaub zusammen mit Kathrins Eltern mitgenommen haben. Da meine neuen Pflegeeltern nun einmal gerne wandern, habe ich mich einverstanden erklärt, mit ihnen zusammen ein paar Vulkane aus der Nähe zu begutachten – auf der Tongariro Crossing, wohl einer der besten Tageswanderungen der Welt (naja, zumindest in Neuseeland).
Und was haben wir nicht alles gesehen und erlebt: Wasserfälle, kalte und heiße Quellen, endlose Lavawüsten, anstrengende Aufstiege, blau-grüne Seen, knallrote Vulkankrater, niedliche huts für Übernachtungen, laaaaange Abstiege. Heiß war es, dann wieder frisch, wenn die Wolken die Sonnen verdeckten und Wind aufkam. Manchmal hat es ganz schön nach Schwefel gemüffelt. Hat aber alles nicht gestört. Dazu war es viel zu atemberaubend und faszinierend und spannend und lustig und wunderbar. Kathrin und Stefan haben mir versprochen, mich noch auf weitere Wanderungen mitzunehmen. Ich freu mich jetzt schon.
Euer glücklicher Kiwi
Freitag, 26. Dezember 2008
Frohe Weihnachten
Tut uns leid, die nachfolgenden Bilder auf euch loszulassen, wo ihr anscheinend angesichts Temperaturen um den Gefrierpunkt den dicken Mantel aus dem Schrank holen müsst. Wenigstens scheint der Himmel klar zu sein und das Ganze sieht viel eher nach Weihnachten aus, als hier. „Dashing through the snow…” (Jingle Bells) zu singen, während draußen die Sonne die letzten Regenwolken auflöst, ist echt immer noch gewöhnungsbedürftig. In der Nacht zum Mittwoch gab sich das Wetter noch von seiner schlechtesten Seite und brachte Juli-typische Regengüsse (dafür ist jetzt die Auffahrt zum Parkplatz wieder sauber).
Gestern allerdings, als wir mit Kathrins Eltern einen Ausflug nach Bethells Beach gemacht haben, sah alles schon wieder ganz anders aus. Sonnenschein pur, ein wenig Wolken, damit es nicht zu heiß wird. Und heute (Boxing day) soll das Wetter der Superhammer werden. Perfekte Voraussetzungen für das Weihnachtsgeschenk an Horst und Hildi: Picknick unter einem Pohutukawa am Strand.
Also denn, Frohe Weihnachten allerseits.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Schlagzeile: SAR in Mount Eden
Search and Rescue in Mount Eden
dpa: Auckland, 20. Dezember 2008: In einer halsbrecherischen Rettungsaktion wurde gestern ein Mitglied der Familie M. vor einer Katastrophe bewahrt.
Während eines Outdoor-Ausflugs in der näheren Umgebung ihres Wohnsitzes bestieg die unerfahrene Clementine M. das Dach eines Reihenhauses, um nach ihrer Aussage „die gute Aussicht von da oben zu genießen.” Als sich kurz darauf das Wetter dramatisch verschlechterte, musste sie feststellen, dass sie keinerlei Vorkehrungen für ein schnelles Verlassen dieser exponierten und ungeschützten Position vorhergesehen hatte.
„Immer mehr Leute gehen unvorbereitet auf solche Abenteuer. Sie denken, das dauert eh' nicht lange, und treffen keinerlei Vorbereitungen in Sachen Kleidung oder Notfallausrüstung. Dabei kann im Outdoorbereich so viel Unvorhergesehenes passieren. Ein Wetterumschwung, ein Erdrutsch, und was weiß ich nicht noch alles” sagte uns ein Sprecher des New Zealand Mountain Safety Council.
Alarmiert durch ihre Hilferufe kletterte Kathrin M., Mitglied des lokalen SAR Teams, mit Rettungsausrüstung wagemutig eine Steilwand hinauf, um die vollständig panische Clementine M. zu bergen. Trotz der Brisanz der Situation verlief die Aktion ohne weitere Zwischenfälle und Verletzungen. Clementine M. konnte nach kurzer fachmännischer Untersuchung und psychologischer Betreuung wieder in die Arme ihrer Familie entlassen werden. Leider war sie nicht für eine Stellungnahme gegenüber der Presse bereit, ob sie bei zukünftigen Ausflügen mehr Sorgfalt walten lassen werde.
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Frohe Weihnachtszeit
Weihnachten steht schon fast in der Tür und da ist es doch an der Zeit, in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen. Das ursprüngliche Lied ist in Deutschland zwar nicht wirklich bekannt, aber diese Gruppe macht einfach einen super Job mit ihrer modernen a cappella Version. Also, macht die Boxen an, lehnt euch zurück und genießt das Folgende…